So eine Pleite
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 21:18
Ich kann es nicht fassen. Das letzte Turnierwochenende war eine solche Pleite. Kaum zu glauben. Die beste Plazierung erreichte ich mit Valentin und das war der vierte Platz. Und dafür die ganze Fahrerei. Na ja solche Tage muss es auch geben.
Sicher könnt ihr euch vorstellen, dass ich ziemlich gefrustet war, als ich vorhin endlich wieder auf den Hof kam. Ich überließ das Abladen den Pflegern und schnappte mir nur Pearl. Gleich ohne Sattel und Trense schwang ich mich auf seinen Rücken, ließ ihn einmal filmreif steigen und jagde vom Hof. Kopfschütteln folgte uns, dass wusste ich, aber das war mir egal. Es tat uns beiden gut in die Abenddämmerung hinein zu galoppieren. Auch Pearl war ziemlich geladen. Ich hatte ihn das ganze Wochenende notgedrungen mit im Transporter gehabt, obwohl er nur für eine Prüfung gemeldet war. Meinem kleinen Turnierfreak passte es natürlich gar nicht, dass immer nur die Anderen dran waren und so reagierten wir uns jetzt beide ab. Ich spürte an seinem kraftvollen Galopp wie er es genoss und dank des speziellen Bodens auf den Reitwegen brauchte ich vor Löchern oder anderen Unebenheiten keine Angst zu haben. Ich konnte meinen Hengst getrost laufen lassen. Wir waren eins. So, wie wir es immer auf der Rennbahn sind, nur dieses Mal war kein störender Sattel zwischen uns. Ich spürte jede Bewegung seines muskulösen Körpers und als er über eine kleine Hecke hinwegsetzte, glaubte ich zu fliegen. Pearls rythmischer Atem und das dumpfe Trommeln seiner Hufe hallten durch den Wald und ein tiefes Gefühl der Zufreidenheit durchströmte uns beide mehr und mehr, je weiter wir ritten. Schließlich wurde mein Rappe langsamer, fiel in Trab und dann in einen entspannten Schritt. Er streckte den Hals schnaufend nach unten und kleine Atemwolken kamen aus seinen Nüstern.
Mittlerweile war es fast dunkel und mit einem leichten Druck meines Schenkels gab ich das Zeichen zur Umkehr. Pearl verstand mich sofort und drehte um. Nun ließen wir uns zeit. Um uns herum wurde es immer dunkler, aber das störte uns nicht. Selbst mit verbundenen Augen hätten wir den Weg zurück gefunden.
Nach einer halben Stunde kamen wir dann wieder am Stall an. Natürlich waren bereits alle anderen Pferde ausgeladen und versorgt. Michael fegte gerade die Stallgasse, als ich mit Pearl durch das weit geöffnete zweiflüglige Tor ritt. Ich nickte ihm kurz zu und saß ab. Pearl schnaubte und trottete mir zu seiner Box hinterher. Ich putzte ihn noch einmal über und schickte ihn dann mit einer Möhre schlafen.
Mittlerweile war es gegen neun. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten wollte ich heute aber noch eines meiner Pferde reiten. Ich entschied mich für Tommy Lee Jones. Ihn wollte ich bis zum Herbstturnier so fit haben, dass ich ihn zum ersten Mal auf einem Turnier vorstellen können würde. Allerdings sprang ich nicht mit ihm, sondern arbeitete ihn ausschließlich dressurmäßig. Ich wollte zunächst ein Gefühl für ihn bekommen, bevor ich mich an die ganz großen Sprünge wagte. Auerdem war ein wenig Dressurarbeit bei ihm dringend nötig, da ihm zu meinem großen Bedauern die Durchlässigkeit fehlte. Er war einfach nicht so schön rund und geschmeidign unter dem Sattel, wie ich es von meinen anderen Pferden gewöhnt war.
Nach einer Stunde beendete ich schließlich das Training und war mit dem heutigen Ergebnis mehr als zurfrieden. Tommy hatte sich für die erste richtige Trainingseinheit nicht schlecht angestellt.
Sicher könnt ihr euch vorstellen, dass ich ziemlich gefrustet war, als ich vorhin endlich wieder auf den Hof kam. Ich überließ das Abladen den Pflegern und schnappte mir nur Pearl. Gleich ohne Sattel und Trense schwang ich mich auf seinen Rücken, ließ ihn einmal filmreif steigen und jagde vom Hof. Kopfschütteln folgte uns, dass wusste ich, aber das war mir egal. Es tat uns beiden gut in die Abenddämmerung hinein zu galoppieren. Auch Pearl war ziemlich geladen. Ich hatte ihn das ganze Wochenende notgedrungen mit im Transporter gehabt, obwohl er nur für eine Prüfung gemeldet war. Meinem kleinen Turnierfreak passte es natürlich gar nicht, dass immer nur die Anderen dran waren und so reagierten wir uns jetzt beide ab. Ich spürte an seinem kraftvollen Galopp wie er es genoss und dank des speziellen Bodens auf den Reitwegen brauchte ich vor Löchern oder anderen Unebenheiten keine Angst zu haben. Ich konnte meinen Hengst getrost laufen lassen. Wir waren eins. So, wie wir es immer auf der Rennbahn sind, nur dieses Mal war kein störender Sattel zwischen uns. Ich spürte jede Bewegung seines muskulösen Körpers und als er über eine kleine Hecke hinwegsetzte, glaubte ich zu fliegen. Pearls rythmischer Atem und das dumpfe Trommeln seiner Hufe hallten durch den Wald und ein tiefes Gefühl der Zufreidenheit durchströmte uns beide mehr und mehr, je weiter wir ritten. Schließlich wurde mein Rappe langsamer, fiel in Trab und dann in einen entspannten Schritt. Er streckte den Hals schnaufend nach unten und kleine Atemwolken kamen aus seinen Nüstern.
Mittlerweile war es fast dunkel und mit einem leichten Druck meines Schenkels gab ich das Zeichen zur Umkehr. Pearl verstand mich sofort und drehte um. Nun ließen wir uns zeit. Um uns herum wurde es immer dunkler, aber das störte uns nicht. Selbst mit verbundenen Augen hätten wir den Weg zurück gefunden.
Nach einer halben Stunde kamen wir dann wieder am Stall an. Natürlich waren bereits alle anderen Pferde ausgeladen und versorgt. Michael fegte gerade die Stallgasse, als ich mit Pearl durch das weit geöffnete zweiflüglige Tor ritt. Ich nickte ihm kurz zu und saß ab. Pearl schnaubte und trottete mir zu seiner Box hinterher. Ich putzte ihn noch einmal über und schickte ihn dann mit einer Möhre schlafen.
Mittlerweile war es gegen neun. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten wollte ich heute aber noch eines meiner Pferde reiten. Ich entschied mich für Tommy Lee Jones. Ihn wollte ich bis zum Herbstturnier so fit haben, dass ich ihn zum ersten Mal auf einem Turnier vorstellen können würde. Allerdings sprang ich nicht mit ihm, sondern arbeitete ihn ausschließlich dressurmäßig. Ich wollte zunächst ein Gefühl für ihn bekommen, bevor ich mich an die ganz großen Sprünge wagte. Auerdem war ein wenig Dressurarbeit bei ihm dringend nötig, da ihm zu meinem großen Bedauern die Durchlässigkeit fehlte. Er war einfach nicht so schön rund und geschmeidign unter dem Sattel, wie ich es von meinen anderen Pferden gewöhnt war.
Nach einer Stunde beendete ich schließlich das Training und war mit dem heutigen Ergebnis mehr als zurfrieden. Tommy hatte sich für die erste richtige Trainingseinheit nicht schlecht angestellt.